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Bildungsangebote

Unser Literaturclub

findet jeden 2. Mittwoch im Monat (außer Juli und August)
ab 15:00 Uhr statt.

 

In unserer Begegnungsstätte treffen sich Literaturliebhaber in geselliger Runde, um sich über aktuelle und lokale Literatur auszutauschen. Es ist ein Zusammentreffen mit lebhaftem Gedankenaustausch über Lieblingsbücher und Schriftsteller. Es finden auch Buchlesungen verschiedener Literaturgenres sowie Liedersingen statt.

 


Änderungen Veranstaltungsplan Literaturclub für das Jahr 2026

14. Januar:  Jochen Frohmeyer, Buchlesung „Der Buchspazierer“ von Carsten Henn

11. Februar: Andrea Herold, Lesung aus ihrem Roman „Hannas große Überraschung“

11. März:  Burglind Kracht,  Buchvorstellung „Christiane und Goethe“ von Sigrid Damm

08. April: Traditionelles Frühlingsliedersingen mit Familie Kolitsch

13. Mai:  Gudrun Pietzsch „Schwein gehabt – Redewendungen aus dem Mittelalter“

10. Juni:  Andrea Herold, Vorstellung ihres Psychothrillers „Ein Herz voller Hass“

Sommerpause im Juli und August

09. September:  Reisebericht England von und mit Bettina Saborowski

14. Oktober:  Reisebericht Neuseeland von und mit Heike Richter

11. November:  Erinnerungen an Anna Seghers, Gedanken zu Albert Schweitzer;
                         von Gudrun Pietzsch und Bärbel Naundorf

09. Dezember:  Jahresabschluss mit traditionellem Weihnachtsliedersingen und
                          Weihnachtsgedichten mit Familie Kolitsch

Änderungen der Themen oder deren Reihenfolge sind möglich.

Gudrun Pietzsch  


Literaturclub Juni 2026

Zum ersten Mal kam die Schriftstellerin Andrea Herold mit einem Krimi zu uns in den Verein.
Da es sich um einen Psychothriller mit dem Titel „Ein Herz voller Hass“ handelte, waren Spannung und aktives Mitverfolgen des Geschehens angesagt.
Es ging um „Schuld, Schweigen und den Abgrund der Seele...und die Macht eines Herzens, das nicht vergeben kann“.

Da Andrea Herold in altbewährter Weise den Schluss des Romans offen ließ, blieb die Opfer-/Tätersuche für uns leider ohne Ergebnis bzw. Erfolg. Nur das Selberlesen des Krimis offenbart die komplexe Handlung in ihrer Breite und auch Beklemmung. Dennoch verging die Zeit wie im Fluge.

Unser Dank gilt Andrea, die bei uns immer wieder gern gesehen ist!


 

Literaturclub Mai 2026

Auch das Thema „Schwein gehabt - Redewendungen des Mittelalters" weckte wieder
reges Interesse unserer Literaturliebhaber.
Aus dem vorliegenden Buch von Gerhard Wagner wählte die Referentin Gudrun Pietzsch verschiedene Redewendungen aus mehreren Kapiteln aus, die wir dann gemeinsam
besprachen, uns darüber amüsierten oder erstaunt betrachteten.

Aber zu Beginn löste schon das Vorwort „Holzauge, sei wachsam!" Schmunzeln aus.
Dem Autor G. Wagner gelang es vorzüglich, sein Anliegen unter Nutzung noch heute verwendeter Rede aus damaliger Zeit humorvoll zu vermitteln.
Denn „auch die älteren Semester wissen nur, was gemeint ist; aber wissen sie auch, woher diese Formulierungen ursprünglich kommen und unter welchen Umständen sie einmal entstanden sind? Dieses Buch will eine
Eselsbrücke bauen und Ross und Reiter nennen."
Tatsächlich entstammen viele Redensarten aus der Zeit der Ritter und Minnesänger.
Wie
Etwas im Schilde führen oder Auf großem Fuße leben gehören dazu.
Es lohnt sich also, einmal in dieser lehrreichen Schrift zu blättern, ohne
Jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, denn Dann ist alles in Butter!

Gudrun Pietzsch





Literaturclub April 2026

Unser traditionelles Frühlingsliedersingen unter musikalischer Leitung von Gerd Kolitsch stimmte uns auf diese wundervolle Jahreszeit ein!

Vorbereitete Texte der schönsten Frühlingslieder halfen uns, die bekannten Melodien mit Inhalt zu bereichern. Lustige Gedichte von Heinz Erhardt und auch der beliebte „Osterspaziergang“ von Johann Wolfgang von Goethe, die Gerd Kolitsch zwischen den einzelnen Liedern vortrug, füllten unsere Herzen mit Leichtigkeit und Freude.

Alle verließen die Veranstaltung gut gelaunt, optimistisch und zufrieden.
Eines steht fest: das Frühlingsliedersingen wollen wir als Tradition unbedingt beibehalten!

Unser Dank gilt Gerd und seiner lieben Marion, die uns einen gelungenen Nachmittag ermöglichten.

Gudrun Pietzsch


Literaturclub März 2026

Christiane Vulpius und Goethe ganz nah
Wer war Christiane Vulpius wirklich? Die von Goethe heiß geliebte,
vom Weimarer Hof geächtete und verschmähte Frau erhitzt seit jeher
die Gemüter in Literatur und Forschung. Wie war das Verhältnis
zwischen ihr, dem Mädchen von niederem Stande, und dem hoch bejubelten
verehrten Schriftsteller und Staatsbeamten Johann Wolfgang von Goethe?
Diesen und anderen Fragen ging die Autorin Sigrid Damm in ihrem Buch
"Christiane und Goethe" nach, das am 11. März im Zentrum des Literaturnachmittags
im Verein stand und von Burglind Kracht vorgestellt wurde.
Das Interesse am Thema war groß, zumal so kurz nach dem Weltfrauentag am 8. März
die Rolle der Frauen in Familie und Gesellschaft noch ein gegenwärtiges Thema war.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren höchst interessiert an den Recherchen der
Autorin, die erstmals eine authentische Lebensgeschichte von Goethes Geliebter
und späteren Ehefrau und ihrer Partnerschaft mit Goethe in den Jahren 1788 - 1816
veröffentlichte.
"Meisterhaft und erschütternd beschrieben", urteilte der Literaturkritiker
Marcel Reich-Ranicki, "wo haben wir in den letzten Jahren Bücher gehabt, die
so ergreifend wären wie dieses Buch über Christiane Vulpius?"
"Spannend wie ein Roman und doch in allen Einzelheiten verbürgt", so Pressestimmen.
Dieser Literaturnachmittag rückte das Bild über eine starke, aufopferungs- und
hingebungsvolle Frau gerade, ohne die Goethes Meisterwerke nicht denkbar wären.
Christiane und Goethe waren an diesem Nachmittag allen sehr nah gekommen.

B. K.


 
 
 
 
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